Donnerstag, 8. September 2016

FDM in der Neurologie

Eine große und unerlässliche Rolle im Therapieprozess eines Kindes mit infantiler Zerebralparese (ICP) spielen die  entwiklungsneurologischen, die funktionalen und die sensorischen Therapieformen. Basierend auf den neuesten Untersuchungen und dem neuesten Wissen über Faszien, Interozeption und Biomechanik findet die manuelle Faszientherapie ein immer breiteres Anwendungsspektrum im Prozess der Rehabilitation von Kindern, die von dieser Erkrankung betroffen sind. Probleme mit den Füßen, Störungen der Körperwahrnehmung und Gehfehler sind die häufigsten Probleme, mit denen Therapeuten zu tun haben.
Alle Defekte und Deformationen von Füßen haben einen gemeinsamen Nenner – bei allen kommt es zu  Funktionsstörungen auf der Ebene des Neurofasziensystems. Der FDM-Neuro-Kurs zeigt einen logischen, auf der Kenntnis der Neurophysiologie aufbauenden Prozess der klinischen manuellen Diagnostik auf, der notwendig ist, um  konkrete Techniken aus der FDM-Methode anzuwenden. Das ist besonders wichtig, weil das Kind keine Fasziendistorsionen zeigt: Es ist der Therapeut, der auf dem oben Genannten basierend eine Hypothese aufstellen muss, und wenn er die Prinzipien der neurophysiologischen Entwicklung anwendet, sollte er fähig sein, die Techniken an die Therapie anzupassen, womit er gleichermaßen die Entwicklung des Kindes unterstützt und gleichzeitig die Verbesserung der Funktion der unteren Extremitäten beeinflusst.
Dieser Kurs verknüpft erstmals das Faszien Distorsions Modell mit Neurologischen Problemen und erweitert somit erneut die Einsatzmöglichkeiten des FDM.
Kursdaten:     08.06. - 11.06.2017

Kursgebühr:  499,-€  Einführungspreis!

Kurszeiten:    1. - 3. Tag 09:00 – 17:30 Uhr, 4. Tag 09:00 - 15:00Uhr

Kursleitung:   Piotr Kostrzębski
                        Physiotherapeut und Osteopath

Kursort:          IFO, Harztorwall 20, 38300 Wolfenbüttel

Teilnahmevoraussetzungen:   Absolvierung von mindestens einem FDM Kurs

Kohlenhydratreduzierte Diäten mit Prof. Dr. Nicolas Worm

Leitlinienkonforme Ernährungstherapie von Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes. Zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig. Ein Großteil von ihnen hat bereits eine Insulinresistenz und Folgestörungen wie das Metabolische Syndrom entwickelt. Circa 40 Prozent der Bevölkerung leiden unter einer Fettleber. Diverse Studien der letzten Jahrzehnte erbrachten nun eine hinreichende Evidenz, dass insbesondere für diese Patientengruppe kohlenhydratreduzierte Kostformen bessere therapeutische Effekte erzielen als herkömmliche fettarme und kohlenhydratbetonte Diätformen. Low-Carb-‑Diäten erleichtern einerseits die Gewichtsreduktion, andererseits verbessern sie aber auch im Gegensatz zu Low- Fat-Diäten, unabhängig von einer erreichten Gewichtsreduktion, die entgleiste Stoffwechselsituation.
Kommissionen im In- und Ausland haben diese Ergebnisse nunmehr anerkannt und kohlenhydratreduzierte Diäten in den aktuellen Adipositas- und Diabetes-Leitlinien verankert. Ernährungstherapeuten können davon ausgehen, dass diese Kostformen in Zukunft von ihren Patienten vermehrt nachgefragt werden.

Inhalte des Seminars


Erster Tag:
Wissenschaft. Prof. Dr. Nicolai Worm zeigt wesentliche und neue Ergebnisse aus der epidemiologischen und klinischen Forschung. Er stellt pathophysiologische Zusammenhänge dar und erklärt die daraus resultierenden diätischen Konsequenzen.

Zweiter Tag:
Praxis. Die Diplom Oecotropholginnen Franca Mangiameli und / oder Heike Lemberger zeigen, wie diese Erkenntnisse in der Ernährungsberatung umgesetzt werden können. Themen sind zum Beispiel:
- Wie reagieren die Ratsuchenden auf Low-Carb?
- Auf welche Fragen der Patienten müssen Sie sich einstellen?
- Vegetarisch essen und Low-Carb: Geht das?
Kursdaten:      26.05. - 27.05.2017

Kursgebühr:   350,-€

Kurszeiten:     1. Tag: 10:00 - 17:00 Uhr   2. Tag: 09:00 - 16:00 Uhr

Kursleitung:    Prof. Dr. Nicolai Worm und Team

Kursort:          IFO, Harztorwall 20, 38300 Wolfenbüttel

Teilnahmevoraussetzungen:   Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen, Masseure, Ernährungsberater

Dienstag, 30. August 2016

Neuer Start der Kursreihe Viscerale Faszientherapie im Oktober

VISZERALE FASZIENTHERAPIE
Die Viszerale Faszientherapie ist ein Teil der ersten, ganzheitlichen Ausbildung, die das gesamte Faszien-Netzwerk des Menschen einbezieht: Jenes des Bewegungsapparates, der Organe und des Nervensystems. Der integrative Zugang stellt die Verbindungen und Verflechtungen dieser drei Bereiche her und zeigt die gesamte Kontinuität des Fasziensystems. Das Netzwerk der Faszien wird als Verbindung zwischen Organen, dem Bewegungsapparat und dem Nervensystem erkannt und als Einheit behandelt.
Jedes innere Organ ist an Dreh- und Angelpunkten an den Körperhüllen befestigt und über fasziale Spannungslinien an sogenannten Ankerpunkten im Bewegungsapparat verankert. Diese Dreh-, Angel- und Ankerpunkte bilden ein dreidimensionales Fasziennetzwerk, in dem die Viszera und die Bewegungssegmente über Spannungs- und Kraft-vektoren verbunden sind.
Somit beeinflussen sich Organe und Bewegungsapparat gegenseitig. Die viszeralen Funktionen und die Bewegungen der myofaszialen Strukturen sind gegenseitig voneinander abhängig und werden über die Faszien koordiniert. Störungen des einen Systems haben zwangsläufig Auswirkungen auf das andere.
Die Kenntnisse der Verbindungslinien und der speziellen Behandlungspunkte ermöglichen einen hochwirksamen therapeutischen Zugang, mit dem Ziel, die Versorgung, Innervation und Trophik der Organe nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig den Bewegungsapparat zu entlasten.
Die Viszerale Faszientherapie unterscheidet sich grundlegend von bekannten viszeralen Therapien. Sie bietet einen umfassenden neuen Zugang zum koordinativen Zusammenspiel zwischen Viszera und den Bewegungssegmenten.
Die Behandlung wird an 4 faszialen Bereichen angesetzt:
  1. An den Anheftungsstellen der Faszien direkt an den Viszera (zB Peritoneum viszeralis und parietalis).
  2. An den Anheftungsstellen der Faszien am Bewegungsapparat (zB Faszia transversalis, Fascia colli).
  3. An den Anheftungsstellen in den oberflächlichen Faszien, den sogenannten Dreh- und Angelpunkten (in der Fascia profunda und Fascia superficialis).
  4. An den Verankerung der Faszien über das fasziale Spannungsnetzwerk in der Peripherie, an den sogenannten Ankerpunkten (zB an den Retinacula).

Behandlungsziele der viszeralen Faszientherapie:
  • Verbesserung der Mobilität der Viszera.
  • Verbesserung von Trophik und Zirkulation.
  • Lösung von Adhäsionen und Restriktionen.
  • Lösung von Spannungen zwischen Viszera und Bewegungsapparat.
  • Entlastung des Bewegungssystems bei viszeralen und viszero-faszialen Veränderungen.
  • Behandlung der faszialen Drehpunkte, Angelpunkte und Ankerpunkte.
  • Regulation der vegetativen Innervation (afferent und efferent).

Die Ausbildung besteht aus 5 Modulen:
Ein Basismodul (viszerofasziale Funktionsketten) und 4 darauf aufbauenden Modulen.Das Basismodul vermittelt die anatomisch-physiologischen Grundlagen und die Behandlungsprinzipien, die Aufbaumodule vermitteln die Behandlungsmöglichkeiten der Viszera entsprechend der in der embryonalen Entwicklung entstandenen Faszienstruktur, formbestimmt durch die Funktion:
Basiskurs:             Viszerofasziale Funktionsketten
Aufbaumodul 1:    Atmung und Verdauungstrakt
Aufbaumodul 2:    Herz-Kreislauf und Harntrakt
Aufbaumodul 3:    Endokrine Drüsen und Genitaltrakt 
Aufbaumodul 4:    Kavitäten und Anamnese

Viszerofasziale Funktionsketten - Basiskurs
Kursdaten:      14.10. - 16.10.2016
Kursgebühr:   450,-€
Kurszeiten:     1. - 3.Tag 09.00 – 17.00 Uhr

Informationen zu diesem und weiteren Kursen finden Sie auf unserer Homepage www.institut-fasziale-osteopathie.dehttp://www.institut-fasziale-osteopathie.de/fortbildungen/viszerale-faszienketten/

Montag, 4. April 2016

Neuer Kurs: Easy Flossing

Mit dem Flossing haben wir ein weiteres, erstaunlich wirkungsvolles Werkzeug für die physiotherapeutische Praxis.
Für das Flossing benötigt man ein Flossband, ähnlich einem Gymnastikband, nur schmaler und dicker. Mit dem Flossband wird das Gelenk oder die Region, die behandelt werden soll, straff umwickelt. Unter diesem Druck werden dann aktive und passive Bewegungen ausgeführt.
Nach maximal 2-3 Minuten wird das Band wieder abgenommen.
Angewandt wird das EasyFlossing insbesondere bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen.

Nur im EasyFlossing Konzept arbeiten wir dabei mit 4 Flossbändern in verschiedenen Stärken. Dadurch können wir individueller auf die betroffene Region eingehen.
In diesem Kurs stellt das Instruktorenteam um den erfahrenen Sportphysiotherapeuten und Faszientherapeuten Sven Kruse das Flossing mit seinen Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen praktisch vor.
Verbunden mit vielen Tipps aus jahrzehntelanger Erfahrung in der Betreuung von Spitzensportlern wird alles erforderliche Wissen und die Fähigkeit zur Anwendung vermittelt.
Ein Set mit 4 Flossbändern unterschiedlicher Stärke im Wert von 64,90 EUR für jeden Teilnehmer ist in der Kursgebühr enthalten.
Kursinhalt:
- Behandlungsdemonstrationen
- Wirkungsweise des Flossing - Theorien und Studien
- Materialkunde
- Erarbeiten der verschiedenen Anlagen
- Indikationen / Kontraindikationen
- Kombination des Flossing mit anderen therapeutischen Techniken
- Flossing und FDM
- Flossing in der Sportphysiotherapie
- Einsatzmöglichkeiten des Flossing in Lymphologie und Neurologie
und viele Tricks für die tägliche Arbeit

Kursdaten:      01.12.2016

Kursgebühr:   199,-€

Kurszeiten:     09:00 – 17:00 Uhr

Kursleitung:   Swen Kruse

Kursort:          Wolfenbüttel

Teilnahmevoraussetzungen:   Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen, Masseure.

Anmeldung unter: www.institut-fasziale-osteopathie.de

Dienstag, 1. März 2016

Flossingband extra stark - Grau

Flossband by Sanctband (Band extra stark, Level 4, Grau)


Wieso gibt es 4 unterschiedliche Bandstärken?
In Zusammenarbeit mit dem bekannten Sportphysiotherapeuten Sven Kruse haben wir, basierend auf seinem EASYFLOSSING-Konzept, ein Set aus 4 verschieden starken Flossbändern entwickelt.

Durch die unterschiedlichen Widerstandswerte:
  • kann, je nach Indikation, der Applikationsdruck variabel gestaltet werden
  • lassen sich unterschiedliche Gewebeschichten und fasziale Strukturen differenziert erreichen
  • ist ein Therapieaufbau durch Applikationssteigerung realisierbar (spezifische Therapieserien)
  • kann den unterschiedlichen Toleranzgrenzen der Patienten Rechnung getragen werden

  • Farbe: Grau
  • Widerstandswert: extra stark / Level 4 - 1,80mm
  • Stückpreis in € netto: 18,45
  • Stückpreis in € brutto: 21,95

Wie „funktioniert“ Flossing?
Hierbei wird ein 5cm breites und 2m langes Latexband eng und fest um das zu behandelnde Körperteil oder Gelenk gewickelt. Durch verschiedene Applikationsmöglichkeiten wird hierbei die Muskulatur mithilfe des Bandes unter Druck gelegt. Das Ganze geschieht, wenn möglich, unter aktiver und passiver Bewegung der gewickelten Extremität.

Wo kann Flossing eingesetzt werden?
Flossing kann vor und nach dem Sport prophylaktisch angewandt werden. Aber auch in der Physiotherapie hat es als Behandlungsmethode Einzug gehalten.


Kontraindikationen:
Verwenden Sie Flossbänder nicht bei Vorliegen folgender Gesundheitseinschränkungen oder Faktoren:
Hautkrankheiten, Krampfadern (Varikosis), Venenentzündungen (Phlebitis), Tumor-erkrankungen, Diabetes, Latexallergie, Lymphödeme oder Einnahme blutverdünnender Medikamente

Zu bestellen unter: www.fdmshop.de